Was ist BMI? So berechnen Sie es und interpretieren die Ergebnisse
Veröffentlicht am 3 de marzo de 2026 | Kürzlich aktualisiert
Entdecken Sie, was der Body-Mass-Index ist, wie er mit der offiziellen Formel berechnet wird, die WHO-Tabelle und welche Einschränkungen Sie kennen sollten.
Was genau ist der Body-Mass-Index?
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein statistischer Indikator, der das Gewicht und die Größe einer Person in Beziehung setzt, um schnell abschätzen zu können, ob ihr Gewicht im gesunden Bereich liegt. Es wurde im 19. Jahrhundert vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelt und ist seitdem das weltweit am häufigsten verwendete Screening-Tool von Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und öffentlichen Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Der BMI misst weder direkt das Körperfett, noch unterscheidet er zwischen Muskel-, Knochen- oder Fettmasse. Es handelt sich um einen Populationsansatz, nicht um eine individuelle Diagnose. Allerdings ist es für die meisten bewegungsarmen oder mäßig aktiven Menschen ein sehr nützlicher erster Indikator. Mit unserem können Sie Ihren BMI sofort berechnen BMI-Rechner.
So wird der BMI berechnet: Formel und Beispiel
Die Formel ist einfach:
BMI = Gewicht (kg) / Körpergröße (m)2
Beispielsweise hätte eine Person, die 75 kg wiegt und 1,72 m groß ist, einen BMI von 75 / (1,72 × 1,72) = 25,35. Wenn Ihr Gewicht in Pfund oder Ihre Körpergröße in Fuß und Zoll angegeben ist, können Sie die Einheiten mit unserem umrechnen Gewichtskonverter bevor Sie die Berechnung durchführen.
Denken Sie daran, dass das Ergebnis eine dimensionslose Zahl ist. Sein Nutzen liegt im Vergleich mit den standardisierten Tabellen, die wir weiter unten sehen werden.
BMI-Klassifizierungstabelle nach WHO
| BMI | Klassifizierung | Damit verbundenes Risiko |
|---|---|---|
| < 18,5 | Geringes Gewicht | Mäßig |
| 18,5 – 24,9 | Normalgewicht | Niedrig |
| 25,0 – 29,9 | Übergewicht | Erhöht |
| 30,0 – 34,9 | Fettleibigkeit Grad I | Hoch |
| 35,0 – 39,9 | Fettleibigkeit Grad II | Sehr hoch |
| ≥ 40 | Fettleibigkeit Grad III | Extrem |
Diese Kategorien gelten für Erwachsene über 18 Jahre. Bei Kindern und Jugendlichen werden alters- und geschlechtsadjustierte Perzentile verwendet. Wenn Sie daran interessiert sind, Ihr genaues Alter genau zu erfahren, nutzen Sie unsere Altersrechner Es ermöglicht Ihnen, es in Jahren, Monaten und Tagen zu wissen.
Einschränkungen des BMI, die Sie kennen sollten
Der BMI weist wichtige blinde Flecken auf, die man im Auge behalten sollte:
- Es unterscheidet nicht zwischen Muskelmasse und Fett. Ein Sportler mit viel Muskelmasse kann bei hervorragender körperlicher Verfassung einen „übergewichtigen“ BMI haben.
- Es misst nicht die Fettverteilung. Bauchfett (viszerales Fett) ist viel gefährlicher als Unterhautfett, und der BMI unterscheidet nicht zwischen beiden.
- Es variiert je nach ethnischer Zugehörigkeit. Asiatische Bevölkerungsgruppen haben ein höheres kardiometabolisches Risiko mit niedrigerem BMI, während bei Menschen afrikanischer Herkunft die Schwelle möglicherweise etwas höher liegt.
- Sie gilt nicht für schwangere Frauen, ältere Menschen oder Spitzensportler. In diesen Gruppen sind ergänzende Metriken erforderlich.
Aus all diesen Gründen sollte der BMI als erster Filter und nicht als Urteil interpretiert werden. Für eine umfassendere Beurteilung ergänzen Sie Ihren BMI durch eine Messung des Taillenumfangs und, wenn möglich, eine Analyse der Körperzusammensetzung. Wenn Sie an Ihren Gewichtszielen arbeiten, schauen Sie sich auch unseren Leitfaden zu an Wie viele Kalorien benötigen Sie täglich?.
Was ist nach der Berechnung Ihres BMI zu tun?
Sobald Sie Ihr Ergebnis kennen, sind dies die empfohlenen nächsten Schritte:
- Normalgewicht (18,5-24,9): Behalten Sie gesunde Gewohnheiten bei. Überprüfen Sie regelmäßig Ihr Gewicht und Ihre Körperzusammensetzung.
- Übergewicht (25-29,9): Passen Sie Ihre Kalorienaufnahme an und steigern Sie die körperliche Aktivität. Das Kalorienrechner hilft Ihnen, ein angemessenes Defizit festzustellen.
- Fettleibigkeit (≥30): Konsultieren Sie einen Arzt. Zusätzlich zu Ernährung und Bewegung kann ein umfassender medizinischer Ansatz erforderlich sein.
- Untergewicht (<18,5): Bewerten Sie mögliche zugrunde liegende Ursachen gemeinsam mit Ihrem Arzt. Ein anhaltendes Ernährungsdefizit kann schwerwiegende Folgen haben.
Für eine detaillierte Überwachung Ihrer Aufnahme sollten Sie sich unseren Artikel über nicht entgehen lassen Wie viele Kalorien benötigen Sie entsprechend Ihrem Ziel. Durch die Kombination des BMI mit einer angemessenen Kalorienkontrolle erhalten Sie einen viel klareren Überblick über Ihren Gesundheitszustand.
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